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„Bar-Team“/Festkomitee:
Seit einiger Zeit ermöglicht die neue Wochenendstruktur regelmäßigere Veranstaltungen in unserer „rauch“-freien Diskothek. Um zum Gelingen dieser Discoabende beizutragen, können sich Schüler ab der 10. Klasse für das „Bar-Team“ einschreiben. Dort bringen sie sich ein, indem sie Getränke verkaufen, mitreißende Musik auflegen oder „einfach“ für eine ordentliche Buchführung sorgen. Legendär sind die großen Schülerfeste, die vom Festkomitee zwei bis drei Mal jährlich organisiert und durchgeführt werden.

Bibliothek (alternativ auch als Gilde wählbar):
Der Bibliotheksdienst stellt zu gewissen Zeiten die Aufsicht sicher und ermöglicht dadurch Mitschülern, meistens abends zwischen 20 und 21.30 Uhr, diesen zentralen Raum im Schloss für Recherchen und zum Lernen aufzusuchen. Ziel der gleichnamigen Gilde dagegen soll es sein, den Aufbau und die Ordnung einer Bibliothek kennen zu lernen und aufrecht zu erhalten.

Coffee Corner (alternativ auch als Gilde wählbar):
Als von Schülern für Schüler betriebene Einrichtung ist das Coffee Corner mehrmals wöchentlich abendlicher Mittelpunkt des geselligen Schlosslebens. Im Coffee Corner-Team mit eigener Geschäftsleitung geht es um die Zubereitung und den Verkauf von Getränken, Snacks und Pizza sowie um die Bedienung im Café. Selbstständige, zuverlässige und freundliche Mitarbeiter werden immer gesucht.

Computerraum-Aufsicht:
Auch dieses Jahr wollen wir bei Bedarf spätnachmittags und abends den Computerraum für unsere Jüngsten öffnen. Zunehmend werden Aktivitäten (Horizonte, Wochenendunternehmungen, Gilden) nämlich online gewählt. Um Zugang und Hilfestellung zu ermöglichen werden zwei, drei Oberstufenschüler gesucht, die sich mit Computern gut auskennen.

Feuerwehr (alternativ auch als Gilde wählbar):
Hier sollen die Jugendlichen für den Einsatz in der Feuerwehr begeistert werden, so dass sie bei entsprechendem Alter und nach erfolgter Qualifikation im freiwilligen Feuerwehrdienst mit eingesetzt werden können. Qualifiziert werden die jungen Feuerwehrmänner zum Truppmann. Sie absolvieren Wissenstests und die Leistungsabzeichen nach FwD6. Besonders stolz sind die Mitglieder auf die neue Garage für ihr Einsatzfahrzeug sowie auf ihre abgeschlossene Sanitäts- und Rettungsschwimmer-Ausbildung.

Getränkedienst:
Obwohl die Internatsschüler bestens versorgt sind, schätzt es doch mancher, im Zimmer einen Kasten mit Getränken nach seinem persönlichen Geschmack stehen zu haben. Damit dieser nicht von Eltern gebracht oder zu Fuß im Dorf geholt werden muss, gibt es den Getränkedienst, der Bestellungen aufnimmt und einen kleinen Verkaufsraum führt.

Hilfserzieher:
Nur wenige trauen sich zu, in einer Internatsgruppe die vielfältigen und auch schwierigen Aufgaben des Hilfserziehers zu übernehmen. Wecken, für Ordnung sorgen, aber auch Gruppenabende planen oder Hausaufgaben mit beaufsichtigen können zum Tätigkeitskatalog gehören. Um dem Mentor eine wirkliche Unterstützung zu sein, benötigt man dabei Durchsetzungsvermögen und Fingerspitzengefühl.

Internatsfahrer:
Nicht immer finden sich Mitarbeiter, um alle Fahrdienste zu erledigen. Für Routinefahrten, aber auch als Lenker des zweiten Internatsbusses an Gruppenabenden etc. gibt es die Internatsfahrer. Ihnen werden, nach Nachweis einer gewissen Fahrpraxis, Internatsbusse mit bis zu acht Passagieren anvertraut. Möglichst alljährlich soll ein zusätzliches Fahrertraining die Sicherheit im Umgang mit solch großen Fahrzeugen erhöhen.

Kinderklinik:
Diese Aufgabe führt einen Bus voller verantwortungsvoller, zuverlässiger und einfühlsamer Mittel- und Oberstufenschüler nach Aschau in die orthopädische Kinderklinik. Dort kümmern sie sich in Krankenhaus oder Wohnheim um leicht bis schwer verletzte bzw. behinderte Jugendliche. Sie verkürzen Rekonvaleszenten den Aufenthalt oder gestalten ihn für die am stärksten Benachteiligten einfach angenehmer.

Nachhilfe:
Unterstützen kann ein älterer Schüler auch, wenn er versucht, seine ausgesprochene Stärke im einen oder anderen Schulfach an jüngere Mitschüler weiter zu geben. Manch einem helfen genau die praktischen Tipps, die etwas anderen Formulierungen oder die Gedächtnisstützen eines von einem Fach begeisterten Schülers, damit bei ihm der Groschen fällt oder er die Logik und Methodik besser versteht.

Pflegeheim:
Analog zu den Aufgaben in der Kinderklinik widmen sich unsere Schüler im „Haus Gisela“ in Altenbeuern überwiegend älteren Pflegebedürftigen. Sie gehen mit ihnen Einkaufen, lesen ihnen vor oder vertreiben sich gegenseitig die Zeit mit Anekdoten aus unterschiedlichsten Jahrzehnten.

Schlossbuddy:
Die Hauptaufgabe des Buddys besteht darin, einem jungen und zumeist neuen Schüler das Zurechtfinden in Internat und Schule zu erleichtern. Es ist eine große Verantwortung, eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen und für sein Patenkind die Rolle einer „großen Schwester“ oder eines „großen Bruders“ zu übernehmen. Gemeinschaftliche Unternehmungen sollen den Einstieg in Internat und Gymnasium zusätzlich erleichtern.

Schülermediator:
Seit dem Schuljahr 2009/10 gibt es bei uns dieses Programm, in dem bei Streitigkeiten zwischen Schülern ausgebildete Mediatoren schlichten. In Treffen mit erfahrenen Streitschlichtern anderer Schulen sowie hausinternen Fortbildungen wird aufwändig auf die Vermittlertätigkeit vorbereitet. Am sichtbarsten sind unsere Schülermediatoren glücklicherweise bei präventiven und repräsentativen Aufgaben.